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 Layoutvarianten

Die Anforderung der Site netzalben.de unterscheidet sich von meinen bisherigen Projekten dadurch, dass es für jedes Album möglich sein soll, ein eigenständiges Layout zu bekommen, während gleichzeitig gemeinsame Elemente den Zusammenhalt der gesamten Site sicherstellen.

Aufbau der URLs

Neben Alben zu ausgewählten Themen mit individuellen Layoutvarianten sollen auf netzalben.de auch Blog-Artikel mit einem einheitlichen Layout erscheinen. Dabei schwebt mir eine einfache Struktur der URLs vor:

netzalben.de/blogartikel

gerne auch mit vorgestelltem www. oder https://www.

netzalben.de/album 

Einstiegs- oder Übersichtsseite: konventionell wird die Datei index.php des Ordners album aufgerufen

netzalben.de/album/blatt 

spezielles Blatt des Albums

Recherche zur Umsetzung

Layout

Eine erste Recherche hatte ergeben, dass Joomla! unterschiedliche Layouts mit individuellen Templates, also Seitenvorlagen, ermöglicht. Mittels Template wird festgelegt, was gezeigt wird (Inhalt) und wie es erscheint (Layout). Technisch gesehen handelt es sich um einen Ordner, in dem alle nötigen Dateien (PHP, CSS, JS, …) enthalten sind.

Das Pendant zu Templates in Joomla! heißt bei WordPress Theme. Ursprünglich enthielt hier auch ein Ordner alle dazu gehörenden Dateien. Seit etlichen Jahren ist man aber dazu übergegangen, Teile dieser Daten in der Datenbank zu speichern. Die Vorteile davon, wie Rückgängigmachen von Stil-Änderungen, erkauft man sich aber mit Nachteilen bei Theme-Änderungen und Portierungen (vgl. Wechsel von Blockthemes).

Es gibt bei WordPress auch etwas, das als Template bezeichnet wird. Ein Template ist aber je nach Variante nur eine einzelne PHP- oder HTML-Datei. Mit dieser wird der Aufbau des Seiteninhalts gesteuert, nicht das Aussehen.

Individuelle Layouts erreicht man mit individuellen Stylesheets (CSS – cascaded style sheet). Diese sind bei einer Standard-Installation von WordPress nicht vorgesehen. Eine Multisite-Installation erlaubt es, jeder Untersite ein eigenes Theme zuzuweisen. Damit ließe sich die Anforderung erfüllen.

Ein Template von Joomla! kann dagegen mehrere Stylesheets enthalten. Im Extremfall lassen sich damit zu jedem Beitrag individuelle Styles bereitstellen.

Untersucht wurden noch zwei weitere Systeme. Mit beiden hätten die Anforderungen an das Layout umgesetzt werden können. Es sprachen aber wichtige Gründe gegen ihre Verwendung:

  • Drupal – zu jeder kleinsten Einheit lassen sich auch Style-Angaben machen. Das System generiert aus den vielen kleinen Dateien eine einzige Datei, die an den Browser übertragen wird. Mein Eindruck war, dass mit Drupal sehr granular gearbeitet wird. Dies kommt größeren Teams entgegen. Als Einzelentwickler hatte ich aber Sorgen, ob ich den Überblick über die vielen kleinen Dateien behalten würde. Das endgültiges K.-o.-Kriterium gegen Drupal war aber, dass ein Update (Version 10.2 auf 10.3) nicht auf Knopfdruck durchgeführt werden konnte.
  • GRAV – ein CMS ohne Datenbank, das u.a. mit Nachbildungen älterer WordPress-Themes wirbt. Für mich erst einmal sehr sympathisch. Ich hatte mir das Ganze aber nicht als so komplexes System vorgestellt. So gelang es mir nicht mit vertretbarem Aufwand abzuschätzen, wie ich das System an meine Anforderungen anpassen könnte.

URL

Im Webserver sorgt ein Modul namens mod_rewrite dafür, dass öffentliche, leicht lesbare URLs wie in den Beispielen in interne Strukturen umgesetzt werden. WordPress und Joomla! nutzen beide dieses Modul. Die gewünschte URL bzw. ihre Struktur lässt sich unterschiedlich einstellen.

Hinweis: bei neueren Versionen von WordPress kann der Einschub blog in netzalben.de/blog/blogartikel nur durch eine direkte Änderung in der Datenbank, Tabelle wp_option, Attribut permalink_structure entfernt werden.

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